organisationskultur

Innerhalb unseres Team gelten bestimmte Prinzipien.
Grundsatzfragen der Zusammenarbeit beantworten wir daher wie folgt:

ehrenamt > hauptamt
Ehrenamtliches Wirken und Gestalten stehen im Zentrum unserer Arbeit .
Hauptamtliches Engagement hat unterstützende Funktion.
Ehrenamt gilt es zu schützen

offen für alle
Alle Menschen sind herzlich eingeladen sich bei uns zu engagieren.
Um Engagement auch de facto zu ermöglichen, bleiben unsere Strukturen übersichtlich und anschlussfähig.
Auch Aktivitäten und Angebote für Dritte versuchen wir möglichst niedrigschwellig umzusetzen.

diskriminierendes identifizieren
Darüber hinaus arbeiten wir diskriminierungskritisch und versuchen daher gezielt solche Hürde abzubauen, die gesellschaftlich diskriminierten Personen den Zugang zur Vereinsarbeit erschweren. Gebt uns unbedingt bescheid, wenn wir euch durch unser Verhalten einem Gefühl der Diskriminierung ausgesetzt haben sollten!

kollektives entscheiden
Grundsätzlich gilt: Wer mitarbeitet, darf auch mitbestimmen.
Da aber der Vereinsvorstand die rechtliche Verantwortung trägt, liegt hier auch die finale Entscheidungskompetenz.

semiprofessionell
Unsere Kapazitäten sind begrenzt, Fehler passieren – und das ist auch völlig in Ordnung so.
Zudem sind Ehrenamt wie Hauptamt stets als (unentgeltliche) Nebentätigkeit ausgelegt, d.h. alle Engagierten gehen einer anderen Hauptbeschäftigung nach. Um dennoch gute Verfügbarkeit gewährleisten zu können, organisieren wir uns nach Möglichkeit redundant.

subsidiarität
Letztlich flankieren und repräsentieren wir nur das, was die zahlreichen Individuen der Bewegung Tag für Tag leisten: Unser Impact steht und fällt also mit den ehrenamtlichen Berater:innen der lokalen RLCs.
Ihr Wirken ist folglich Ausgangspunkt und Messgröße für unser Handeln als Bundesverband.

diskursiv
Ausnahmslose Umsetzung können wir zwar nicht versprechen, Meinung, Feedback und Kritik sind aber zu jedem Zeitpunkt willkommen!

veränderung als konstante
Das Konzept der RLCs hat im deutschsprachigen Raum erst seit 2015 Fuß gefasst und findet bis heute fast ausschließlich im studentischen Millieu statt. Die Ehrenamtszyklen von engagierten Studierenden (insbesondere der Rechtswissenschaft) sind in der Regel kurz und intensiv. Da Veränderung stetig stattfindet, müssen wir uns auch stetig Hinterfragen, um die entstehenden Entwicklungsräume bewusst zu besetzen.